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Datum & Uhrzeit: 2025-06-25

Autor: Sarah Hofmann, Feuerwehr Bad Rappenau

Am 24.06. trafen sich 21 Mitglieder aus allen sieben Abteilungen der Feuerwehr Bad Rappenau um sich dem Thema Brandschutzerziehung anzunehmen. Nach erfolgter fachkundiger Konzepterstellung und Konzeptweiterentwicklung unseres Mitgliedes Sarah Hofmann, wurde der Ablauf und Inhalt, wie aber auch die pädagogische und altersgerechte Herangehensweise jedem Teilnehmer näher gebracht.

Als studierte Sonderpädagogin und engagierte Feuerwehrfrau konnte sie ihr Fachwissen damit allen Abteilungen weitergeben. Um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und zugleich altersgerecht auf die jeweilige Zielgruppe einzugehen, bauen die Konzepte aufeinander auf und ergänzen sich somit gegenseitig.  Ziel unsererseits ist es, dass in allen vierten Klassen der Grundschulen im Stadtgebiet Bad Rappenau nach einem einheitlichen System und gleichem Inhalt eine Brandschutzerziehung erfolgen kann. Das Thema Feuer und Flamme findet sich im Lehrplan und zugleich ist die Brandschutzerziehung eine Aufgabe der Feuerwehr, welche bei Personalverfügbarkeit in Folge des ehrenamtlichen Systems wahrgenommen werden kann und sollte. Da die Kinder in der vierten Klasse i.d.R. das 10. Lebensjahr erreichen, ist dies auch zugleich eine gute Möglichkeit auf das Freizeitangebot Jugendfeuerwehr aufmerksam zu machen, da dies dem Eintrittsalter entspricht. Die hierdurch genutzten Synergien von Schule und Feuerwehr helfen damit der Prävention ebenso wie der Erfüllung des Lehrauftrages und fördern zugleich den Erhalt und Ausbau des Personalkörpers der ältesten Selbsthilfeeinrichtung unserer Gesellschaft.

Im Fazit hoffen wir damit einen Beitrag zu leisten um die jährlich 6000-7000 stationär behandelten Verbrühungs- und Verbrennungsunfälle von Kindern zu reduzieren. Wir möchten den Kindern die Angst vor der Feuerwehr nehmen, Vertrauen schaffen sowie das Gefahrenbewusstsein fördern um Brände und Unfälle zu reduzieren.

Ein herzliches Dankeschön an Sarah Hofmann sowie alle Teilnehmer, welche sich nicht nur an diesem Abend die Zeit genommen haben, sondern auch zukünftig die Brandschutzerziehungen unter Tag, also während der klassischen Regelarbeitszeiten, in unseren Grundschulen und ggf. auch Kindergärten durchführen. Dieser Abend hatte schön gezeigt, wie die Freiwillige Feuerwehr Bad Rappenau mit Ihren 445 Mitgliedern, von Ihrer kollektiven Intelligenz profitiert und sich gegenseitig zu nutzen macht, indem Einzelne Ihr Wissen und Können den Anderen zur Verfügung stellen.