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Datum & Uhrzeit: 2026-08-05

Autor: Jan-Hendrik Bauer, Feuerwehr Bad Rappenau

Um 6:07 Uhr hieß es für drei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rappenau: Aufsitzen und ausrücken in Richtung Malsch. Mit unserem HLF 20 ging es zum Kieswerk am Hardteck, wo ein Fahrertraining mit allradangetriebenen Einsatzfahrzeugen stattfand.An der Schulung nahmen mehrere Feuerwehren teil. Nach der Ankunft startete der Tag zunächst mit Butterbrezeln und Kaffee, bevor es in eine kurze, aber sehr interessante Theorieeinheit ging. Dabei wurden wichtige technische Grundlagen der Einsatzfahrzeuge besprochen: unter anderem verschiedene Sperren und deren Einsatzmöglichkeiten, Straßen- und Geländeübersetzungen, Getriebearten, Kupplungen sowie weitere fahrzeugtechnische Eigenschaften.Im Anschluss ging es auf das Gelände des Kieswerks. Dort warteten vier Gruppen und vier Stationen mit unterschiedlichen Herausforderungen auf die Teilnehmer. Befahren wurden unter anderem eine befestigte Splitt-Rampe, eine Hügelpiste, ein Schlammloch, Schrägfahrten, eine Buckelpiste, eine unbefestigte Kieselstein-Berg-Rampe sowie Sandpassagen.Unter fachkundiger Anleitung der Trainer konnten wir unser HLF 20 im Gelände intensiv kennenlernen und erleben, was ein schweres Feuerwehrfahrzeug mit Allradantrieb, Sperren und Geländeübersetzung tatsächlich leisten kann. Dabei wurde schnell deutlich: Nicht immer ist mehr Gas die bessere Lösung – manchmal fährt man mit Gefühl, der richtigen Sperre und der passenden Übersetzung deutlich schonender und sicherer ans Ziel.Für die drei Kameraden war es eine eindrucksvolle Erfahrung, das Fahrzeug kontrolliert an seine Grenzen zu bringen und dabei viel über Fahrverhalten, Technik und die richtigen Einstellungen im Gelände zu lernen. Besonders beeindruckend war, was unser HLF 20 unter schwierigen Bedingungen leisten kann, wenn Technik und Fahrweise richtig eingesetzt werden.Ein großer Dank gilt dem Veranstalter, dem sehr kompetenten und freundlichen Trainerteam sowie dem Betreiber des Kieswerks am Hardteck in Malsch, der sein Gelände für diese besondere Ausbildung zur Verfügung gestellt hat. Ebenfalls bedanken wir uns bei der Stadt Bad Rappenau und der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rappenau, die uns diese wertvolle Erfahrung ermöglicht haben.Alle drei Teilnehmer waren sich am Ende einig: Dieses Training war eine große Bereicherung und ist für Maschinisten von geländegängigen Einsatzfahrzeugen absolut empfehlenswert. Wir würden jederzeit wieder teilnehmen.